Wolfgang Irber

Wolfgang Irber

Herzlich willkommen! Seit mittlerweile 9 Jahren bin ich als freiberuflicher Illustrator und Graphic Recorder aktiv und komme aus dem Großraum München. Gleich unten finden Sie ein Kurzprofil sowie Details zu meinem nicht-linearen Berufsweg. Haben Sie noch Fragen?  Gerne beantworte ich sie Ihnen im persönlichen Gespräch.

  • Dr. Wolfgang Irber
  • ViSUELLE Kommunikation
  • Langweid 18
  • 83115 Neubeuern (70 km südöstlich von München)
  • Deutschland
  • Tel. +49 (0) 8035 9678530
  • Mob +49 (0) 1520 8813410 (auch WhatsApp oder SMS, ich rufe Sie gerne zurück)
  • Fax. +49 (0) 8035 9678531
  • Email: wirber@live.com

Kurzprofil

Künstlerische Kreativität, wissenschaftliche Analytik und viel Erfahrung in der Industrie

  • 9 Jahre selbständiger Illustrator, Graphic Recorder bzw. Graphic Facilitator
  • 10 Jahre in der Industrie als IT-Trainer und Führungskraft bei Nortel (ehemals kanadischer Telekommunikationsausrüster)
  • 15 Jahre in der Wissenschaft als Geologe im In- und Ausland (wissenschaftlicher Illustrator im Nebenerwerb, Abschluss mit Promotion)
  • Deutsch als Muttersprache, Englisch fließend in Wort und Schrift

Meine Interessenschwerpunkte liegen im Bereich Technik, Digitalisierung, Computing, Wissenschaft, Wirtschaft, Finanzen, Kunst, Leadership, Prozessoptimierung, Visions- und Strategie-Vermittlung sowie im Change-Management. Doch grundsätzlich bin ich offen für alles und freue mich auf immer neue Themen.

Zeichnen kann ich nur, was ich auch verstanden habe. Und wenn ich es gezeichnet habe, versteht es jeder andere auch

Beruflicher Werdegang

Immer werde ich gefragt: „Wie sind Sie denn Unternehmensillustrator oder Graphic Recorder geworden?“ Dann sage ich: „Nun, ich habe Geologie studiert, promoviert, bin in die Industrie gewechselt, habe später als Führungskraft gearbeitet und mich mit dem Konkurs der Firma selbständig gemacht.“ – „Aber, Sie haben doch sicher schon immer irgendwie gezeichnet?“ – „Natürlich“, sage ich, „das war auch der Grund, warum ich mich selbständig gemacht habe.“ Und fange an zu erzählen…

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Beim Graphic Recording und Erklären (Foto: Bayern kreativ)

Schule – Studium – Beruf

Obwohl ich schon in der Schule mit meinen Zeichnungen meine Mitschüler unterhielt und als Jugendlicher mit Autobemalungen mein erstes Geld verdiente, ein akademischer Maler wollte ich nie werden: also studierte ich eine Naturwissenschaft. Geologie hatte mich schon immer interessiert. Dass man hier sehr viel zeichnen musste, kam mir sehr entgegen. Bereits nach dem ersten Semester wurde ich von Professoren angesprochen, ob ich nicht ihre Veröffentlichungen illustrieren möchte. Am Ende meiner universitären Laufbahn mit unendlich vielen Zeichnungen wechselte ich als Quereinsteiger in die Telekommunikation zu Nortel, war anfangs technischer Trainer, später Führungskraft, bis mein Arbeitgeber in der Finanzkrise 2008/9 in Konkurs ging. Doch auch in der Industrie war das zeichnerische-analytische Talent mein Alleinstellungsmerkmal gewesen.

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Auf Knien zeichne ich am Bild (Foto Hendrik Wardenga)

Neuorientierung und Neubeginn als Illustrator und Graphic Recorder

Mit dem Konkurs meiner Arbeitgebers war endlich Zeit für eine Neuorientierung: wo liegen meine Leidenschaft und meine Begabung?

Natürlich hatte ich auf allen beruflichen Stationen immer gezeichnet und lernte so die Visualisierung in der Praxis. Ob die Darstellung komplexer naturwissenschaftlicher Zusammenhänge oder die visuelle Kommunikation beim Arbeiten in einem globalen Großunternehmen, es war das schnelle Zeichnen in der Kombination Wort & Bild, das mich faszinierte. Das enorme Potential, das darin steckt, wurde mir aber erst mit den Jahren in der Industrie bewusst.

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Mit Papier habe ich angefangen, mittlerweile ist alles digital

Mein persönlicher Antrieb

Besonders in der Telekommunikation als Trainer konnte ich beobachten, wie Bilder das Verständnis für abstrakte Inhalte emotionalisieren und damit nachhaltig verankern. Im Nachhinein erscheint der Schritt in die Selbständigkeit fast als eine logische Folge. Doch als es soweit war, war es ein Schritt in eine ungewisse Zukunft. Jahre später kann ich sagen: es war meine beste berufliche Entscheidungen, die ich je getroffen hatte. Und täglich ist es die Begeisterung meiner Kunden, die mich antreibt. Ich möchte ihnen mit meinen Bildern helfen, besser zu kommunizieren. Das Leben im Großunternehmen kann manchmal so mühsam sein. Und ich weiß, wovon ich rede! Gerne trage ich hier mit meinem Stift dazu bei, den Alltag visuell zu verbessern.

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Einsam stehe ich an der Zeichenwand (Foto Hendrik Wardenga)

An dieser Stelle möchte ich allen Kunden für das Vertrauen danken, das sie mir bis heute entgegengebracht haben. Wenn Sie gerne mehr Details zu meinem Lebensweg nachlesen möchten, bitte ich Sie auf Xing oder LinkedIn zu gehen.

Mein Hobby: die Faszination der Wahrnehmung oder wir sehen, was wir sehen, mit dem Gehirn

Hier noch ein Wort zu meinem persönlichen Steckenpferd: um zu verstehen, wie Bilder wirken, muss man verstehen, wie wir sehen. Denn wir sehen nicht mit den Augen, sondern mit dem Gehirn. Die Augen übertragen nur elektrische Impulse, erst im Gehirn werden daraus Bilder generiert. Alles was wir sehen oder glauben zu sehen, ist ein interpretierter Erfahrungswert dessen, was wir schon früher gesehen haben.

Dieses Fachgebiet – die visuelle Wahrnehmung – ist mehr als spannend. Je mehr wir darüber erfahren, umso besser verstehen wir, warum Bilder eine so tiefgreifende Wirkung auf uns ausüben. Und warum wir so unterschiedlich sehen.

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  • Wie verarbeitet das Gehirn visuelle Informationen?
  • Wie werden sie abgespeichert und wieder abgerufen?
  • Welche Naturgesetze beeinflussen uns in der visuellen Wahrnehmung?
  • Wie müssen wir die Kommunikation mit Bildern darauf abstimmen?
  • Warum sehen alle Menschen unterschiedliches, wenn sie doch das gleiche sehen?

Aus diesen Fragen hat sich in den Jahren ein breites Wissen angesammelt, das ich gerne in Vorträgen auf unterhaltsame und visuelle Art vermittle.

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WolfgangIrber
und einmal ganz privat