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Visions-Visualisierung

Wenn die Vision nicht im Kopf ankommt, führt jeder in eine andere Richtung

Die Strategieklausur war gut. Die Richtung ist klar. Die Folien sind verabschiedet. Und trotzdem passiert ein paar Wochen später in vielen Unternehmen etwas Erstaunliches:

Jede Führungskraft erzählt die Zukunft ein wenig anders.

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Jede Ebene setzt andere Akzente. Und im Alltag entsteht nicht die erhoffte gemeinsame Richtung, sondern eine Vielzahl gut gemeinter Interpretationen.

Das eigentliche Problem ist dann selten die fehlende Vision. Viel häufiger ist die Vision zwar vorhanden, aber im Unternehmen nicht so vermittelt, dass Menschen daraus ein einheitliches Bild ableiten.

Genau dieses Muster zeigt sich immer wieder:

Unternehmen haben eine Firmenvision, doch oft wissen Mitarbeitende zu wenig davon oder können sie nicht in ihren eigenen Arbeitsalltag übersetzen. 83% der Führungskräfte geben sogar an, die eigene Vision nicht gut verstanden zu haben (Quelle Zitat).

Die Hürde einer Vision ist nicht die Erstellung, sondern die Vermittlung

Viele Führungsteams investieren viel Zeit in Formulierungen. Sie feilen an Leitbildern, Zukunftssätzen und strategischen Botschaften. Das ist nachvollziehbar, aber es greift zu kurz.

Denn für die Wirksamkeit einer Vision ist – aus meiner Erfahrung heraus – nicht entscheidend, ob sie sprachlich sauber formuliert ist. Entscheidend ist, ob sie im Unternehmen verstanden, erinnert und weitererzählt werden kann.

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Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer Vision, die lediglich auf Folien existiert, und einem Zukunftsbild, das im Führungsalltag Orientierung gibt.

Wenn Führung schwierig wird, liegt das deshalb oft nicht an mangelnder Motivation, sondern an fehlender gemeinsamer Orientierung.

Wo kein gemeinsames Zielbild existiert, entstehen zwangsläufig unterschiedliche Deutungen:

  • Was ist wirklich wichtig?
  • Was bedeutet die Strategie für Prioritäten?
  • Was heißt das konkret für Entscheidungen, für Zusammenarbeit, für Führung?

Solange diese Fragen in jeder Ecke des Unternehmens unterschiedlich beantwortet werden, bleibt die Vision offen für Interpretation. Und genau das erzeugt Reibung und kostet Energie.

Gute Führung braucht ein klares und gemeinsames Zukunftsbild

Führungskräfte brauchen heute mehr als eine gute Botschaft. Sie brauchen eine Form der strategischen Kommunikation, die im Alltag praxistauglich ist und Menschen verbindet.

Das gilt besonders in Veränderungsprozessen. Harvard Business Review (Storytelling that drives bold change) beschreibt Storytelling in diesem Zusammenhang nicht als nettes Add-on, sondern als einen entscheidenden Hebel, um die Energie einer Organisation zu bündeln und auf Veränderung auszurichten.

Sobald ein Plan steht, besteht die nächste Führungsaufgabe darin, eine Geschichte dazu so klar und überzeugend zu formulieren, dass sie

  • Orientierung schafft,
  • die Vergangenheit würdigt,
  • den Veränderungsauftrag verständlich macht und
  • einen nachvollziehbaren Weg nach vorn zeigt.
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Eine Strategie wird also nicht wirksam, weil sie beschlossen wurde. Eine Strategie wird wirksam, weil Menschen sie in eine innere Landkarte „übersetzen“ können.

Warum Strategien so oft an der Übersetzbarkeit scheitern

In vielen Unternehmen ist nicht die strategische Richtung das Problem, sondern ihre mangelnde Übersetzbarkeit in eine Handlungsanweisung für das eigene Team.

McKinsey verweist seit Jahren regelmäßig darauf, dass große Transformationen häufig an den sogenannten „weichen“ Faktoren scheitern — also an Führung, Kultur, Haltung und Kommunikation.

In einem neueren Beitrag ( A better way to lead large-scale change) betont McKinsey zudem, dass schlechte oder uninspirierende Kommunikation die Umsetzung von Transformationen massiv ausbremsen kann.

Das ist für Führungskräfte hoch relevant. Denn es zeigt:

Zwischen strategischer Entscheidung und deren Umsetzung im Alltag liegt nicht nur der Maßnahmenplan. Dazwischen liegt vor allem die Frage, ob Menschen den Sinn, die Richtung und ihre eigene Rolle darin erkennen.

Darum muss eine Vision als Geschichte erzählt werden

Menschen orientieren sich nicht an isolierten Schlagworten. Sie orientieren sich an Zusammenhängen.

Eine gute Geschichte beleuchtet Zusammenhänge und stiftet Sinn.

Gregor Adamczyk, 2019

Eine gute Geschichte leistet genau das: Sie verbindet Ausgangslage, Herausforderung, Zielbild und den Weg nach vorn. Sie macht aus abstrakten Begriffen eine nachvollziehbare Entwicklung, sie stiftet Sinn und definiert ein gemeinsames Bild.

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Das bedeutet nicht, dass jede Vision emotional aufgeladen oder pathetisch inszeniert sein muss.

Es bedeutet vielmehr, dass sie erzählbar sein muss. Führungskräfte sollten in der Lage sein, die Zukunft ihres Unternehmens so zu vermitteln, dass andere sie nicht nur hören, sondern innerlich nachvollziehen können.

Denn was nicht erzählbar ist, läßt sich nicht merken, und was sich nicht merken läßt, bleibt im Alltag folgenlos.

Warum Bilder dabei so wirksam sind

Eine erzählbare Vision gewinnt an Kraft, wenn sie zusätzlich in ein Bild übersetzt wird.

Denn ein Bild macht sichtbar, was sonst abstrakt bleibt: Zusammenhänge, Prioritäten, Spannungsfelder, Zukunftsszenarien.

Genau darin liegt die Stärke eines gut entwickelten Zukunftsbildes: Es übersetzt Strategie in eine Form, die nicht nur erklärt, sondern orientiert; aus abstrakten Inhalten wird ein für alle greifbares Bild.

So wird eine gemeinsame Referenz geschaffen, auf die sich Führung und Mitarbeitende immer wieder beziehen können. Sie können davor stehen und diskutieren. Sie können sich auf einen Aspekt konzentrieren, ohne alles andere aus dem Augenwinkel zu verlieren. Das schafft nur ein Bild und keine PowerPoint-Präsentation.

In meiner Erfahrung liegt hier oft der entscheidende Unterschied zwischen einer Vision, die „gut klingt“, und einer Vision, die tatsächlich führt.

Denn ein Bild reduziert nicht die Komplexität der Wirklichkeit.
Aber – und das ist der entscheidende Vorteil – es erhöht die Klarheit, mit der Menschen sich in der Wirklichkeit bewegen, da sie sehen, worin und wohin sie sich bewegen.

Die eigentliche Führungsfrage lautet daher nicht: „Haben wir eine Vision?“

Die wichtigere Frage lautet:

Ist unsere Vision bereits so klar, dass Menschen daraus ein gemeinsames Zukunftsbild entwickeln können?

Erst wenn diese Frage mit Ja beantwortet werden kann, entsteht mehr als Kommunikation. ⇢ Dann entsteht Orientierung. ⇢ Dann werden Prioritäten nachvollziehbar. ⇢ Dann sinkt der Interpretationsspielraum. ⇢ Und dann wird Führung über Ebenen hinweg so konsistent, dass aus einzelnen Abteilungen eine einheitliche Mannschaft wird.

Fazit

Eine Vision entfaltet ihre Wirkung nicht dadurch, dass sie verabschiedet ist. Sondern dadurch, dass sie im Unternehmen zu einem gemeinsamen inneren Bild wird.

Führungskräfte, die Zukunft wirksam kommunizieren wollen, brauchen deshalb mehr als starke Formulierungen. Sie brauchen eine Vision, die erzählbar und visuell verständlich ist. Erst dann wird aus theoretischer Strategie eine echte Orientierung im Alltag.

Und genau daran entscheidet sich am Ende oft, ob Führung Richtung gibt — oder nur Informationen verteilt.

Mein Angebot

Ich unterstütze Führungsteams dabei, aus abstrakten Strategien verständliche Zukunftsbilder zu machen, so dass Menschen sie nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern im Alltag nutzen können.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Vision zwar formuliert ist, aber noch nicht als gemeinsames Zukunftsbild im Unternehmen wirkt, lohnt sich ein genauer Blick auf ihre Erzählbarkeit und Verständlichkeit.

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Messe-Zeichnen

Als Illustrator drei Tage auf einer Messe und wie ein Weltraumbild davon entsteht

Ich war als Messe-Zeichner für die SAP-TechEd-Messe in Barcelona gebucht. Drei Tage, 3000 Entwickler, viele Hallen. Meine Aufgabe: zeichne ein Bild, das den Spirit der Developer’s Garage auf der Messe einfängt. 

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Die noch leere Fläche

Tag 1: Graphic Recorder an Muse: suche Inspiration und Ideen

Die Zeichenfläche war definiert. Und mehr Information gab es dazu nicht. Es war also kein klassisches Graphic Recording, eher eine Messe-Illustration, aber nicht von einzelnen Vorträgen, sondern der gesamten Atmosphäre. Damit bestand ein wesentlicher Teil meiner Arbeit darin, die Information zu finden, denn sie kam nicht zu mir. Muse küss mich!

Wo ist mein Plan?

Mein Einstieg in die Materie war die Keynote des CTO. Seine Begeisterung für den Weltraum setzte für mich die visuelle Metapher. Glück gehabt, denn ich liebe den Weltraum, da er zeichnerisch gut umzusetzen ist. Schon schwebten Raumschiffe und Planeten vor meinem inneren Auge.
Nach der Keynote sah ich mir die gesamte Messe und vor allem die Developer’s Garage an, die ja mein Auftraggeber war. Mit vielen Personen sprach ich, um das Wesen der Messe zu verstehen. Dann kam das große Überlegen: was macht Sinn zu visualisieren, was kann ich machen, was kann ich auch in drei Tagen schaffen, was würde mir gefallen, wäre ich der Auftraggeber?

Nebenbei stellte sich noch ein kleines Problem heraus: die Zeichenfläche war eine abwischbare Whiteboard-Folie, auf der keiner meiner Neuland-Stifte funktionierte, nur mein schwarzer Edding war zu gebrauchen. Dann muss es eben ein schwarz-weißes Bild werden. Nur sparsam konnte ich Grau für den Schatten und als Akzentfarbe Gelb verwenden. Immer und immer wieder musste ich bei Grau und Gelb mit dem Stift über die Folie gehen, bis etwas zu sehen war.

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Am Ende von Tag 1

Da ist mein Plan

Nach einigem Überlegen entschied ich mich für eine grobe Dreiteilung des Bildes: a) Vision aus der Keynote, b) Aktivitäten um die Developer’s Garage und c) die Partnerfirmen.
Am Ende des ersten Tages hatte ich die Kernaussagen der Keynote und ein Barcelona-Banner als Fußzeile gezeichnet. Womit ich nicht gerechnet hatte: sobald ich anfing zu zeichnen, kamen Besucher neugierig auf mich zu und verwickelten mich in ein Gespräch. Das verlangsamte meinen Zeichenfortschritt, aber förderte gleichzeitig mein Wissen um die Messe immens.

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Das Bild entwickelt sich zum beliebten Hintergrund für Interviews, Reportagen und Selfies

Tag 2: Die Developer’s Garage oder an was Entwickler so richtig Spaß haben

Am zweiten Tag fügte ich die wesentlichen Elemente der Developers-Garage hinzu, einer Art Spielwiese für Programmier-Freaks. Und etwas völlig Ungeplantes begann meinen Zeichenfortschritt zu verlangsamen: Fernsehteams entdeckten die Wand als willkommenen Hintergrund für ihre Interviews. Immer wieder musste ich weichen und „durfte“ Pause machen. Und zusätzlich begann eine steigende Zahl von Besuchern ein Selfie mit dem Bild im Hintergrund zu machen oder fragte mich, ob ich sie fotografieren würde. Das Bild entwickelte sich zu einem Magneten, ich wurde zum Fotografen im Nebenjob.

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Am Ende von Tag 2

Tag 3: Marktstände der Partner und das Finale

Am Morgen des dritten Tages kam mein Auftraggeber und meinte, ich hätte beim Enterprise-Raumschiff links oben einen Fehler gemacht. Ein wichtiges Element hätte ich vergessen. Please, fix it! Jetzt war die Whiteboard-Folie von Vorteil. Mit Spiritus ließ sich der Edding problemlos abwischen. Und schon war der Platz für ein zusätzliches Triebwerk der „digital platform“ vorhanden.
In die verbliebene weiße Fläche fügte ich die Markstände der SAP-Partner hinzu. Was ist der Mehrwert in der Zusammenarbeit? Was macht ihr besonders? Für die verbliebenen kleinen Zwischenräume wählte ich Besucherzitate. Was denken Besucher über die TechEd? Zwei Stunden vor dem offiziellen Ende der Messe war die Zeichenfläche maximal gefüllt. Jetzt wartete ich auf die finale Zahl der programmierten Apps gegen 18 Uhr, um sie in den Zähler unterhalb der Developers Garage zu schreiben. In der Wartezeit kam noch das Finish: wo kann ich noch mehr Schwarz hinzufügen, um es besser zu gliedern oder wichtige Inhalte besser hervorzuheben? Dann war meine Arbeit getan. Mission completed!

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Details

Mein Fazit: Vertrauen schafft Kreativität

Es hat gut getan, völlig frei zu entscheiden, was ich zeichnen darf. Und anders als bei einem Graphic Recording konnte ich planen, überlegen und nur wirklich wichtige Information hinzufügen. Wie sagte eine Besucherin: „Faszinierend, die ganze Messe auf einen Blick!“ Ich hatte die Zeit, vieles liebevoll zu illustrieren und eine in sich geschlossene Bildlandschaft zu schaffen. Alleine die Überschrift der „Developers Garage“ hatte eine Stunde gedauert.

Drei Tage war ich auf der Messe, das sind insgesamt 27 h. Zieht man 6 h Pausen ab, bleiben 21 h für die Arbeit. Davon war ich gut die Hälfte der Zeit mit der Informationsbeschaffung und der Planung beschäftigt, die andere Hälfte mit der Zeichnung. Damit hat es rund 10 h gedauert, das Bild zu schaffen. Ein realistischer Wert.

Das Feedback der Besucher hatte mich über die drei Tage motiviert. Durch die vielen Anmerkungen zu Details der Inhalte wurde das Bild wesentlich verbessert. Manche kamen jeden Tag vorbei, um den Fortschritt zu sehen. Was mit dem Bild im Anschluß passiert ist kann ich nicht sagen. Angeblich hat man versucht, die Folie abzuziehen und in Walldorf wieder aufzuhängen. Aber ob das funktioniert hat, werde ich vielleicht irgendwann einmal erfahren.
Auf alle Fälle danke ich meinem Auftraggeber für das Vertrauen. Ich denke, er war ganz zufrieden. Und ich fühlte mich zwischenzeitlich wie ein Astronaut im All…

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Graphic Recording

Digitales Graphic Recording auf dem Kieler Symposium zur maritimen Strategie der Nato

Die Morgensonne brach durch die Wolken, eine frische Briese trieb über den Kieler Fjord, Segelboote schaukelten leicht in den Wellen. 180 Grad auf der anderen Seite: die altehrwürdige kaiserliche Segelschule, heute ein Hotel, und Austragungsort der KISS, einem jährlichen Symposium über die Strategie der Nato zur See. Mein Arbeitsplatz für heute.

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Einmal der Blick nach Osten, einmal der Blick nach Westen

Der Auftrag

Als ich angefragt wurde, ob ich mir das Graphic Recording auf diesem hochrangig besetzten Symposium zutraue, sagte ich spontan ja, wußte aber auch, es wird nicht einfach. Ich bin weder ein Experte, noch ein großer Fan der Streitkräfte, was kann ich hier als thematischer Laie an Kernaussagen sinnvoll extrahieren? Wir wollten es auf einen Versuch ankommen lassen. Nach Quantenphysik war dies meine zweite Herausforderung in diesem Jahr.

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Der digitale Graphic Recorder aus Bayern in Kiel am Abend davor im Hafen

Der Ablauf

Der Saal füllte sich. Die vielen Marine-Uniformen und goldenen Streifen schafften ein Klima der Würde. An den Wänden im Vorraum hingen historische Gemälde aus der Kaiserzeit von Schiffen zur See.
Ich bekam einen Arbeitsplatz ganz vorne. Aufgrund der engen Bestuhlung war von Anfang an nur das digitale Graphic Recording in Frage gekommen. Hier hätte meine große Zeichenwand keinen Raum gefunden. Rechts von mir saß ein ein Student der internationalen Beziehungen und kontrollierte die Präsentationen, links von mir saß die Presse. Es war eng. Richtig eng. Kaum reichte der Platz zum Zeichnen.
Insgesamt gab es drei große Themenblöcke, die von jeweils einem Kurzvortrag der späteren Diskussionsteilnehmer eingeleitet wurden, dann folgte die Diskussion und Beantwortung der Fragen aus dem Publikum. Die Inhalte sind am Ende des Blogeintrags über die Links einsehbar.

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Digitales Graphic Recording auf dem Kieler Symposium zur maritimen Strategie der Nato 6
Mein Arbeitsplatz im Saal während der Konferenz


Ich muss zugeben, am Anfang habe ich mich mit der Materie schwer getan. Doch im Laufe des Vormittags zeichnete ich mich warm und die Bilder wurden immer besser. In den Pausen wurden die fertigen Bilder über den Beamer als Diashow eingespielt und haben für Erheiterung, Staunen und Begeisterung gesorgt. Mit Freude habe ich das Lob entgegengenommen.

Wie habe ich es technisch gelöst?

Wie immer arbeite ich mit dem Surface Pro und Photoshop. Jeden Vortrag, jede Diskussion habe ich als eigenes Bild visualisiert. Der Vorteil beim digitalen Graphic Recording ist, man kann erst mitschreiben und dann sehr flexibel damit arbeiten. Während ich mich anfangs mehr auf die reinen Aussagen konzentrierte, habe ich im Laufe des Tages auch zu jedem Thema einen thematisch passenden Hintergrund entworfen. In den Pausen kam dann der letzte Feinschliff.

Was hatte der Kunde davon?

Insgesamt sind an diesem Tag 21 einzelne Bilder entstanden, die am Tag selbst schon gezeigt wurden und später per Email an die Teilnehmer versandt wurden: für Jedermann zur freien Verwendung. Die Bilder selbst wurden auch im Abschlussprotokoll verwendet. Im Nachgang wurde ich noch gebeten, aus allen Bilder ein Gesamtposter in A0 zu erstellen und dabei nur die wichtigsten Kernaussagen zu extrahieren.

Es ist auch für mich immer wieder faszinierend, was in der Rückschau von einer Tag Diskussion dann auch sichtbar zurückbleibt. Plötzlich ist alles gar nicht mehr so kompliziert. Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr aussehen wird. In diesem Jahr war der blonde ältere Herr aus den USA schon sehr dominant gewesen; zwar nicht physisch anwesend, aber immer präsent im Wort und letztendlich auch in meinen Bildern.

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Der Graphic Recorder beim Zeichnen
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Drei Kernaussagen aus einer der Podiumsdiskussionen. Ein Beispiel für die insgesamt 21 einzelnen Bilder, die an diesem Tag entstanden sind.

Offizielles Ergebnisprotokoll

Proceedings von KISS2018 mit den erstellten Recordings als PDF

Inhalte und Teilnehmer der Konferenzen

Link zu den Inhalten von KISS2018

Link zu den Inhalten von KISS2019