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Graphic Recording auf einem Strategie-Workshop in München: das Spiel mit dem Unerwarteten und der Vorteil des Graphic Recorders

Wenn es etwas wirklich Spannendes und vom Ausgang her Unerwartetes gibt beim Graphic Recording, dann sind es Strategieworkshops. Kann ich hier etwas planen? Nein! Gibt es eine Agenda, an der ich mich orientieren kann? Nicht richtig. Dazu gibt es Diskussionen, die aus dem Ruder laufen, emotionale Verwirrungen, die adressiert werden müssen, Machtkämpfe, die plötzlich aufbrechen.

Als Graphic Recorder spiele ich oft nicht nur die Rolle des Zuhörers, sondern auch die Rolle des externen Beobachters und Beraters

Einem externen Beobachter verzeiht man eine „objektive“ Beobachtung viel leichter. Festgefahrene Diskussionen lassen sich durch einen Außenstehenden leichter wieder in Gang bringen. Dadurch, dass ich alle Inhalte genauestens erfassen muss, bin ich mit der Materie oft vertrauter als die Teilnehmer, kann Zusammenhänge und Blockaden leichter erkennen.

Schon oft hat sich meine Rolle vom reinen Protokollant zum Berater gewandelt. Dazu hilft die reiche Erfahrung aus vielen Jahren. Graphic Recorder zu sein ist oft viel mehr als nur ein visuelles Arbeiten. Vor allem auf Strategieworkshops.

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Wolfgang Irber  –  www.wirber.de

Von Dr. Wolfgang Irber

Wolfgang Irber ist Experte für Visualisierung aus Neubeuern bei Rosenheim. Er berät Unternehmen zu ihrer Vision, leitet Visionsworkshops und zeichnet daraus große Bilderwelten für die interne Kommunikation. Auf Blog, LinkedIn und Instagram berichtet er regelmäßig über seine Erfahrungen. Sein Motto: "Mit einem Bild vor Augen sieht man mehr."